Katzen-Abwehr mit Pflanzen

Helfen Pflanzen gegen Katzen?

Wenn Sie Katzen in Ihrem Garten gerne mit Pflanzen vertreiben möchten, schlagen Sie gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bekommen schöne neue Pflanzen in den Garten und halten zeitgleich fremde Katzen fern.

Denn viele der bewährten Pflanzen zum Katzen vertreiben sind nicht nur effektiv, sondern sehen auch noch schön aus und verbreiten einen tollen Duft im Garten.

Abgeraten wird ausdrücklich von Pflanzen wie Dieffenbachie, Efeu, Christusdorn, Weihnachtsstern, Amaryllis, Alpenveilchen, Begonie und verschiedene Kakteengewächse aber auch von Buchsbaum oder Oleander. Denn diese Pflanzen sind sehr giftig für Katzen und gefährden ihre Gesundheit.

Pflanzen zur Katzen-Abwehr

Pfeffer

Die Pfefferpflanze im Garten ist ein nützlicher Helfer gegen Katzen. Der intensive Pfeffergeruch hält Katzen aus Ihrem Garten fern. Die Pfefferpflanze ist eine ausdauernde, verholzende Kletterpflanze, die an Bäumen emporwächst und rund zehn Meter hoch werden kann. In der Kultur hält man die Pflanze üblicherweise auf einer Höhe von 3 bis 4 Metern.

Die kleinen, unauffälligen Blüten stehen in ca. 10 Zentimeter langen Ähren

 

 

 

Verpiss-Dich-Pflanze

Sehr beliebt und bekannt wurde die sogenannte “Verpiss-Dich-Pflanze”. Optisch ist die Pflanze eigentlich unauffällig: Sie wird bis zu 40 Zentimeter groß, hat fleischige, leicht behaarte Laubblätter und bekommt violette Blüten.

Doch die Verpiss-dich-Pflanze hat es in sich. Für den Menschen beinahe geruchslos, verströmt sie Duftstoffe, die für Hunde, Katzen und sogar Kaninchen äußerst unangenehm sind. Das Menthol-Aroma steigt den ungebetenen Gartenbesuchern in ihre empfindlichen Nasen und hält sie zuverlässig mehrere Meter auf Abstand. Die ätherischen Öle sondert die Pflanze über ihre Nesseln ab.

 

 

 

Pfefferminze
Es gibt zahlreiche wildwachsende Minzen-Arten, die in Europa heimisch sind. Die winterharte Pfefferminze benötigt zum Wohlfühlen ein leicht sonniges bis halbschattiges Plätzchen. Darüber hinaus möchte der bis zu 100 Zentimeter hoch werdende Lippenblütler einen feuchten und nährstoffreichen Boden vorfinden. Dieser sollte humos, lehmig oder sandig sein.

Wie alle Minze-Arten neigt auch die Pfefferminze zum Wuchern – lassen Sie ausreichend Platz zu den nächsten Pflanzen. Bevor Sie das Kraut in das Beet einpflanzen, sollten Sie eine Wurzelsperre einbringen. Ansonsten haben Sie irgendwann sehr viel Pfefferminze im Garten. Alternativ können Sie den Lippenblütler auch mit einem Topf in die Erde setzen oder auch in einem schönen Kübel auf die Terrasse stellen.

 

 

Zitronengras

Zitronengras zählt zu den kälteempfindlichsten Kräutern und Sie können das Gewürz deshalb nur während der warmen Sommermonate im Garten anpflanzen. Erst wenn nach den Eisheiligen keine Nachtfröste mehr zu befürchten sind, dürfen Sie das Gewürz auspflanzen oder das Pflanzegefäß ganztägig auf den Balkon stellen.

 

 

 

 

Lavendel

Lavendel ist nicht nur wegen seiner auf langen Stielen wachsenden, zierlichen Blüten eine Freude im Garten. Bei der Pflanze handelt es sich um einen wahren Alleskönner. Lavendel verbreitet einen angenehmen Duft, der nicht nur die Seele berührt, sondern auch heilend wirkt.

Die Pflanze enthält ätherische Öle, die seit jeher positive Effekte auf Körper und Geist haben. Und genau diese Öle vertreiben durch ihren intensiven Duft Katzen.

 

 

 

Thymian

Thymian ist ein vielseitiges Gewürzkraut. Mit seinem mediterranen Geschmack würzt es zahlreiche Speisen. Doch der Thymian kann deutlich mehr. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als Heilkraut, das unter anderem Erkältungskrankheiten, Husten und Magenbeschwerden lindern kann.

Genau wie beim Lavendel sorgen die ätherischen Öle dafür, das Katzen diesem Gewächs fern bleiben.

 

 

 

Citronella

Wenn du in einer warmem Klimazone lebst, in der es keinen Frost gibt, dann kannst du die Citronella-Pflanze direkt in den Boden hinter andere Pflanzen setzen. Citronella kann eine Höhe von 1,50 m bis 1,80 m erreichen und bildet große, grasartige Büschel.
Wenn du in einer kalten Klimazone lebst, in der die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken können, solltest du die Citronella in große Pflanzgefäße setzen. Auf diese Weise kannst du die Töpfe bei Frost und während der kalten Jahreszeit nach drinnen stellen.
Vergewissere dich, dass es sich bei deiner Citronella-Pflanze um eine Citronella winterianus oder Cymbopogon nardus handelt und nicht um eine andere Zitronengrasart, da nicht alle Zitronengräser Citronellol enthalten. Citronellol sorgt nämlich für den intensiven Duft, der Katzen, aber auch Insekten fern hält.

 

Raute
Die Weinraute ist eine ausdauernde Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Sie liebt sandige, kalkhaltige Böden und viel Sonne. Sie wird etwa 40 cm hoch und trägt von Juni bis September leuchtend gelbe Blüten.
Der stark aromatische Duft der Weinraute soll allerdings Schnecken und auch Katzen recht zuverlässig fernhalten. Ihr Beiname „graveolens“, lateinisch für stark riechend, deutet schon auf einen ausgeprägten Geruch der Pflanze hin.

 

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Katzenschreck mit Pflanzen
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